02.11.2016

Kreißsaalführung Terminänderung für Nov 2016 und Januar 2017

Aufgrund von Feiertagen finden die Kreißsaalführungen im November 2016 und Januar 2017 am zweiten Dienstag des Monats statt, das heisst:

!!! Nicht am 1.11., dafür am 8.11.
!!! Nicht am 3.01.2017, dafür am 10.01.


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kreißsaal-führung



01.10.2016

Ihre Geburt im Herz-Jesu-Krankenhaus

- Eine Orientierungshilfe -

Wenn Sie zur Geburt ins Krankenhaus kommen, sollten Sie diese Zeit möglichst mit einer Ihnen vertrauten Person verbringen. Das ist in der Regel Ihr Lebenspartner/ Ehemann oder ein Familienmitglied. Ihre Begleitung sollte nicht nur anwesend sein, sondern Sie bei der Geburt z.B. durch Massage, Hilfe bei den Positionen und beim Atmen unterstützen. Während der Wehen in der Anfangsphase können Sie je nach Verlauf noch wieder nach Hause gehen und ambulant betreut werden oder Sie werden auf der Wochenbettstation untergebracht. Häufig bewegen Sie sich dann noch eine gewisse Zeit zwischen Kreißsaal und Station hin und her. Kommen Sie dann zur Geburt in den Kreißsaal, richten wir uns ganz nach Ihren Wünschen. Sie können sich frei bewegen, baden gehen, nochmal spazieren, verschiedene Positionen ausprobieren, ruhen oder schlafen.

Essen und Trinken sind bei der normalen Geburt jederzeit erlaubt. Bringen Sie sich gerne Musik, Massage- oder Duftöle, Badezusatz oder andere Annehmlichkeiten mit. Ein Pezzi-Ball, Geburtsseil und ein Igelball stehen in jedem Kreißsaal zur Verfügung. Wir bemühen uns eine ruhige und ungestörte Atmosphäre für Sie mit so wenigen Personalwechseln wie möglich zu schaffen. Eine 1:1 Hebammen-Betreuung können wir Ihnen leider nicht 100%ig versprechen, Sie erhalten jedoch den Zuspruch, den Sie brauchen. Bei einem hohen Arbeitsaufkommen sind gegebenenfalls zwei Hebammen und zwei Ärzte parallel im Einsatz. Da wir ein akademisches Lehrkrankenhaus sind, ist zur Geburt neben der Hebamme und dem betreuenden Arzt/ der Ärztin, gegebenenfalls auch ein Student/ eine Studentin anwesend. Weisen Sie uns bitte darauf hin, falls Sie dies nicht wünschen.

Im Verlauf der Geburt unterstützen wir Sie dann ganz individuell nach Ihren Wünschen und Bedürfnissen. Bei einem normalen, also physiologischen Geburtsverlauf, ist unsere Begleitung eher abwartend und beobachtend. Denn unsere Überzeugung ist, dass eine Geburt ohne Eingriffe in das normale Geburtsgeschehen, so natürlich wie möglich, am besten funktioniert. Erkennen wir ein Risiko für Sie oder Ihr Kind, ergreifen wir in Rücksprache mit Ihnen umgehend alle notwendigen Maßnahmen. Grundsätzlich sind wir bestrebt Sie so zu unterstützen, dass Sie die Geburt so selbstbestimmt wir möglich erleben.

Um den Geburtsfortschritt zu überwachen, werden in individuellen Abständen CTG-Kontrollen (Herzton- Wehenschreiber) und vaginale Untersuchungen durchgeführt. Vorab sind Routinemaßnahmen, wie Blutentnahme und der Ultraschall nötig. In der Regel legen wir Ihnen zur Geburt einen Venenzugang (Braunüle), um - falls notwendig - Medikamente geben zu können. Einen Einlauf führen wir nur auf ausdrücklichen Wunsch durch.

Sie erhalten bei Bedarf während der Geburt jederzeit Anregungen und entsprechende Anleitung zu verschiedenen Geburtspositionen. Wir empfehlen Ihnen die aufrechten Haltungen, denn die Schwerkraft hilft bei der Geburt gut mit. Für Ruhepausen dürfen Sie sich jederzeit hinlegen. Wir sind davon überzeugt, dass Sie die Geburtsschmerzen mit natürlichen Maßnahmen, wie Baden, Bewegung, Atmung und dem Einsatz von Naturheilkunde gut überstehen können. Wenn Sie jedoch Bedarf zur Schmerzerleichterung haben, überlegen wir gemeinsam, welche Maßnahme für Sie die richtige ist. Hierfür stehen leichte bis starke Schmerzmittel, sowie die PDA (Peridural-Anästhesie) zur Verfügung. Durch die Anwendung von Öl, warmen Kompressen oder Kaffee-Auflagen bemühen wir uns, dass keine Geburtsverletzungen entstehen. Grundsätzlich versuchen wir einen Dammschnitt zu vermei-den, da ein möglicher Dammriss erfahrungsgemäß besser heilt. In der letzten Phase können Sie den Fortschritt der Geburt mit einem Spiegel beobachten oder den Kopf des Kindes berühren, sobald er sichtbar ist und Sie dies wünschen.

Nach der Geburt des Kindes können wir Ihnen das Kind sofort auf die Brust/ in den Arm legen oder Sie nehmen es selber hoch. Teilen Sie uns bitte im Vorfeld mit, wenn Sie Ihr Kind erst sauber in ein Tuch gewickelt oder angezogen berühren möchten. Vor dem Durchtrennen der Nabelschnur durch Ihre Begleitung oder Sie selbst pflegen wir das Spät-abnabeln. Haben Sie sich zu einer Nabelschnur-Stammzellspende entschlossen ist das Auspulsieren der Nabelschnur nicht möglich, weil das Blut sofort entnommen werden muss. Uns ist das sogenannte Bonding sehr wichtig, daher liegt Ihr Kind in der ersten Lebensstunde mög-lichst ungestört und warm zugedeckt auf Ihrer nackten Brust. Alle nötigen Untersuchungen können auf Ihrem Bauch durchgeführt oder auf später verschoben werden. Im Falle eines Kaiserschnittes begleitet Sie Ihr Partner/ Ihre Vertrauensperson in den OP (Notfälle ausgenommen). Das Kind wird Ihnen im OP gezeigt oder warm eingewickelt auf die Brust gelegt. Bis Sie dann zurück im Kreißsaal sind, kann Ihre Begleitung im Kreißsaal das erste Bonding durchführen. In der Regel bleiben Sie nach der Geburt mit Ihrem Kind noch weitere 3-4 Tage zur Erholung auf der Wochenbettstation. Hier stehen kompetente Kinderkrankenschwestern und weiterhin auch die Heb-ammen zu Ihrer Unterstützung bereit. Sie können sich bei Bedarf für diese Zeit zusammen mit Ihrer Begleitung - je nach Verfügbarkeit - ein Familienzimmer nehmen. Die Kosten belaufen sich auf 30€/Tag inklusive Essen für die Begleitperson. Bei unproblematischem Geburtsverlauf können Sie alternativ auch ca. 4 Stunden nach der Geburt ambulant vom Kreißsaal direkt nach Hause gehen. In diesem Fall sollten Sie eine Hebamme für zuhause flexibel rufen können und einen Kinderarzt informiert haben. Wenn Sie stillen wollen, bekommen Sie von uns schon im Kreißsaal kompetente Anleitung und Hilfe. Weiterhin steht Ihnen auf der Station eine Stillberaterin zur Verfügung. Jegliche individuellen Lösungen rund um das Stillen und Füttern sind selbstverständlich möglich. Beim Abstillen sind wir Ihnen genauso behilflich wie beim Fläschchen zubereiten.

Für weitere Fragen rund um die Geburt stehen wir Ihnen im Rahmen der Hebammensprechstunde gerne zur Verfügung. Bitte melden Sie sich zur Terminabsprache telefonisch unter 02501/17-2469. Für einen Termin in der ärztlichen Sprechstunde zur Geburtsplanung melden Sie sich bitte im Sekretariat unter 02501/17-2461. Wir freuen uns auf Sie!

Ihr Team im Kreißsaal und auf der Wochenbettstation

Hier finden Sie die Informationen auch als PDF und einen kleinen Fragebogen für persönlichen Notizen

01.06.2014

Liebe Schwangere,

bitte beachten Sie, dass die neue Gesundheitskarte (mit Foto) ab 2014 Pflicht ist!!

Da wir selbständig mit den Krankenkassen abrechnen, ist es für uns wichtig, dass Sie sich schon jetzt mit den Krankenkassen in Verbindung setzen, sofern Sie noch keine neue Karte haben.

Falls Sie noch keine neue Karte haben werden wir Sie selbstverständlich trotzdem behandeln. Sie haben dann die Möglichkeit innerhalb von zehn Tagen Ihre neue Versichertenkarte zu beantragen oder eine Bestätigung Ihrer Kasse einzuholen. Andernfalls haben wir die Option, 10 Tage nach der Behandlung die Kosten privat in Rechnung zu stellen.

Lesen Sie dazu auch die Artikel zB beim Spiegel Online oder Stern.de

Vielen Dank!

01.06.2014

Aufgrund großer Nachfrage vergeben wir unsere Beratungs-/Vorsorgetermine nun nicht mehr nur am Mittwochnachmittag, sondern entscheiden mit Ihnen, welcher Termin am besten passt.

Bitte melden Sie sich unter angegebener Nummer, um mit uns einen Termin abzusprechen. Wir freuen uns auf Ihren Anruf! 02501/17-2469

29.05.2014

geburtshilfekompetenz

Aus "Westfälische Nachrichten" Dezember 2013

Den Artikel können Sie als PDF-Version hier lesen.

25.05.2014

Aus "Moonlightshopping" 2013

Den Artikel können Sie als PDF-Version hier lesen.

17.05.2014

Luftballon fliegt 164 Km weit

Aus "Moritz" April 2011

Den Artikel können Sie als PDF-Version hier lesen.



15.05.2014

Luftballon fliegt 164 Km weit

Aus "Moritz" Mai 2012

Den Artikel können Sie als PDF-Version hier lesen.

09.05.2014

Tag der offenen Tür: Luftballon fliegt 164 Km weit

Den Artikel können Sie als PDF-Version hier lesen.

01.05.2014

Herz Jesu Krankenhaus übt mit Baby-Puppe für den Notfall

Ende Mai 2011 berichtete die Zeitung "Moritz" über die Simulation von Notfällen anhand einer Baby-Puppe im Herz-Jesu-Krankenhaus.

Den Artikel können Sie als PDF-Version hier lesen.

01.05.2014

Herz Jesu Krankenhaus übt mit Baby-Puppe für den Notfall

Im April 2011 berichtete die Münstersche Zeitung" über die Simulation von Notfällen anhand einer Baby-Puppe im Herz-Jesu-Krankenhaus.

01.05.2014

Ende November 2007 berichtete die Zeitung "Münster am Sonntag" über unsere Geburtsabteilung in Herz-Jesu-Krankenhaus.

Den Artikel können Sie als PDF-Version hier lesen.